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Dreizehn vor Zwölf

Biergarten und Sommer in deiner Stadt

Erklärt

Reinheitsgebot

Das Reinheitsgebot ist ein historisches Regelwerk für Bier in Bayern, das nur Wasser, Gerste und Hopfen als Zutaten zum Brauen vorsah.

Das Reinheitsgebot ist ein historisches Regelwerk, das in Bayern festlegte, welche Zutaten für Bier erlaubt sind. Es nannte Wasser, Gerste und Hopfen, später kam die Hefe hinzu. Das Gebot gilt als Grundlage des bayerischen Bierverständnisses und wird bis heute gern zitiert.

Für Gäste heißt das: Wer ein Bier aus Bayern bestellt, erwartet meist klare, traditionelle Zutaten. Die Brauer heute arbeiten aber mit vielen Sorten und Verfahren, daher lohnt sich die Frage nach der Brauerei. Für Veranstalter ist das Reinheitsgebot ein Gesprächsthema beim Ausschank, das gut zu Führungen oder Bierverkostungen passt. Wer das Thema im Gespräch aufgreift, sollte beachten, dass es sich um ein historisches Regelwerk handelt, dessen heutige Auslegung und Bedeutung umstritten sind.

Siehe auch

  • PilsnerPilsner ist ein helles, hopfenbetontes Lagerbier mit trockenem Abgang, das seinen Namen von der tschechischen Stadt Pilsen hat.
  • HopfenHopfen ist die Pflanze, deren Dolden dem Bier Bitterstoffe, Aroma und Haltbarkeit geben und die in der Brauerei gekocht wird.
  • MalzMalz ist gekeimtes und getrocknetes Getreide, meist Gerste, das dem Bier Zucker für die Gärung, Farbe und Geschmack liefert.