Direkt zum Inhalt
Dreizehn vor Zwölf

Biergarten und Sommer in deiner Stadt

Erklärt

Hopfen

Hopfen ist die Pflanze, deren Dolden dem Bier Bitterstoffe, Aroma und Haltbarkeit geben und die in der Brauerei gekocht wird.

Hopfen ist eine Kletterpflanze, deren weibliche Blütenstände, die Dolden, im Bier für Bitterkeit, Aroma und Haltbarkeit sorgen. Brauer geben den Hopfen während des Sudens zu, und je nach Sorte entstehen blumige, würzige oder zitrusartige Noten.

Im Biergarten ist der Hopfen nicht sichtbar, doch er bestimmt den Geschmack jedes Bieres. Ein bitterer Abgang spricht für kräftigen Hopfen, ein runder Geschmack für mehr Malz. Wer selbst braut, bestellt Hopfen nach Sorte und Verwendungszweck, denn Lagerung und Frische beeinflussen das Aroma deutlich. Beim Bier lohnt der Blick auf die Sorte im Glas, denn Hopfen verändert Aroma und Bitterkeit deutlich, auch wenn die Biersorte gleich heißt.

Siehe auch

  • MalzMalz ist gekeimtes und getrocknetes Getreide, meist Gerste, das dem Bier Zucker für die Gärung, Farbe und Geschmack liefert.
  • HefeHefe sind einzellige Pilze, die beim Brauen den Zucker im Malz in Alkohol und Kohlensäure umwandeln und so das Bier entstehen lassen.
  • BrauereiEine Brauerei stellt Bier her, indem sie Malz, Hopfen, Hefe und Wasser verarbeitet, und betreibt oft eigene Biergärten oder Ausschankstellen.